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Foto Zou Tingyu/ China Foto Press |
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Eine Balance zwischen den Generationen- GENERATION BALANCE … gab es früher ohne so genannt zu werden, bevor Altersarbeitslosigkeit, Generation 50+ etc. ein Thema wurde. In der Wirtschaft, aber auch in den NGOs sind nicht gerade viele, die die Älteren so wertschätzen (so wird es deklariert), dass sie diese auch einstellen wollen (die Umsetzung vermisst man). Die EU möchte die Menschen länger im Arbeitsprozess behalten – leider gelang es mir nicht herauszufinden, wer der älteste, für einen Job bei der EU, aufgenommene Bewerber bis jetzt war. Und im Arbeitsprozess als Gruppe droht den Älteren eher die statistische Auswertung als Altersteilzeit-Kandidaten. Gerne sieht man die Gruppe als geeignet für die Übernahme von nicht bezahlter, aber gesellschaftlich erwünschter Freiwilligenarbeit, sie wird gelobt für das Übernehmen von Mentoring oder benützt für das schon stereotype -die Jüngeren unterstützen die Älteren bei PC und Software und die Älteren die Jüngeren mit Lebensweisheit – ja Himmel womit haben den die Älteren bis jetzt gearbeitet ? Dass man die an Jahren Älteren nicht einfach in eine Schublade pressen kann, zeigen schon die unterschiedlichen Erwartungen an diese Gruppe, aber auch das unterschiedliche Lebensgefühl in dieser Gruppe. Während die einen tatsächlich schon so genannte altersbedingte Beschwerden pflegen und die Blickrichtung auf die Pension zielt, brechen andere auf um das zu tun, was sie schon immer wollten oder wollen etwas neues ausprobieren, das Engagement nicht so sehr auf Karrieremöglichkeiten als auf die Aufgabe gerichtet, Aufreger meidet man zugunsten Pragmatismus und Lösungen, Kollegen und Mitarbeiter werden mehr als Menschen, denn als Konkurrenten empfunden. Es ist nicht so einfach, dass diese Personen die Initiative ergreifen um ihr gewohntes Arbeitsumfeld möglichst effizient und den Bedürfnissen gerecht zu gestalten. Zu schnell könnten sie zu Kandidaten für Altersteilzeit und Kündigung werden. Personalentwickler noch besser aber Externe könnten hingegen einmal feststellen ob und wodurch die Arbeit möglicherweise mühsamer geworden ist, ob sich das Bedürfnis bezüglich des Arbeits-/Ruherhythmus geändert hat, ob der Jetlag bei Dienstreisen noch so locker weggesteckt wird, ob Bildungsangebote noch immer aktivieren und motivieren oder nur der allgemeine Tenor übernommen wird- in meinem Alter, eine Investition ins nirgendwo. Die Personalmanager, die die Herausforderungen aufgrund der demografischen Entwicklung annehmen und sich aktiv um die Generation Balance kümmern, werden nicht nur ein Auge darauf haben müssen, wer sich in die Pension sehnt und wer als integrierter und geschätzter Mitarbeiter sein Potential weiter voll einbringen will, sie werden mit diesen Mitarbeitern dann aber auch etwas anders umgehen müssen, damit die Wertschätzung nicht nur Deklaration ist und im Widerspruch zur täglichen Unternehmensrealität.
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